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Wie sehen wir uns selbst?
Die Organisierte Nachbarschaftshilfe ist eine Gruppe von Frauen, die sich für diesen Dienst am Mitmenschen auf freiwilliger Basis einsetzen. Die Nachbarschaftshelferinnen sind im Auftrag der jeweiligen Kirchengemeinde bzw. Sozialstation, Stiftung oder einer gGmbH ehrenamtlich tätig. Ihre Bereitschaft verstehen sie als Antwort und Herausforderung, sich als Christen zum Dienst am Nächsten zu engagieren.
Die Organisation des Einsatzes erfolgt über eine Einsatzleitung. Viele Einsatzleiterinnen leisten ihre Arbeit ebenfalls ehrenamtlich. Die Zahl der hauptberuflich angestellten Einsatzleiterinnen nimmt jedoch kontinuierlich zu.
Nachbarschaftshelferinnen sind in einem Team zusammengeschlossen und werden von der Einsatzleitung unterstützt. Einführung und Vorbereitung in dieses ehrenamtliche Aufgabenfeld durch Seminare sowie fortlaufende fachliche Begleitung und Fortbildung runden das Bild dieses professionell aufgebauten Netzwerkes ab.
Einsatzleitung und Helferinnen unterstehen der Schweigepflicht - beide sind über den Träger der Organisierten Nachbarschaftshilfe unfall- und haftpflichtversichert.
Die Einsatzleitung nimmt Anfragen von Angehörigen und hilfesuchenden Menschen entgegen und vermittelt eine geeignete, d.h. auf dem Hintergrund der jeweiligen individuellen Notsituation ausgewählte Helferin.
Die Hilfeleistungen der Organisierten Nachbarschaftshilfe werden unabhängig der religiösen Zugehörigkeit, der sozialen Stellung und der wirtschaftlichen Lage der Hilfesuchenden angeboten. Die Hilfe ist auf einen stundenweisen Einsatz begrenzt, kann jedoch bei Bedarf längerfristig erfolgen.
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